Neuigkeiten aus den Ausschüssen und der Gemeindevertretung

Fahrradabstellanlagen am Bahnhof Hoppegarten
Auf der letzten GVT im Oktober 2012 ist unser Antrag auf Prüfung der Erweiterung der Fahrradabstellanlagen am S-Bahnhof Hoppegarten beschlossen worden.
Uns geht es darum, einen Missstand abzuschaffen, der bei vielen PendlernInnen auf Unmut stößt. Morgens um 7 Uhr sind die Fahrradabstellanlagen bereits belegt. Die Gemeinde Hoppegarten hat kein Interesse an einem weiteren Ausbau, da sie bereits finanziell die Bahnhöfe Birkenstein und Hoppegarten zu stemmen hatten. Der Bahnhof Hoppegarten wird außerdem zum überwiegenden Anteil von NeunhagenerInnen genutzt. Deswegen ist es aus unserer Sicht angemessen, wenn nun die Gemeinde Neuenhagen sich auch finanziell an einer Verbesserung der Park und Bike – Möglichkeiten beteiligt. Die Fraktionen haben zwar einer Prüfung zugestimmt aber es gab bereits Stimmen, dass für möglicherweise notwendige Investitionen kein Geld aus dem Haushalt zur Verfügung gestellt werden soll. Eine kommunale Zusammenarbeit sieht aus unserer Sicht anders aus. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Ausbau Ernst-Thälmann-Str.
Seit vielen Jahren wird bereits der Ausbau der Ernst-Thälmann-Str. diskutiert, aber eine Einigung ist nicht in Sicht. Nun ist beschlossen worden nur die Gehwege in Stand zu setzen, d.h. die gröbsten Mängel zu beheben. Der Minimalkonsens. Wir Bündnisgrüne können uns damit nicht einverstanden erklären, denn nicht nur  die Radfahrer bleiben auf der Strecke, sondern unter Anderen auch viele Senioren. Die vielen Menschen, die in Neuenhagen mit dem Fahrrad zum Einkaufen fahren, müssen sich weiterhin entscheiden, ob sie auf dem zwar schönen aber sehr fahrradunfreundlichen Kopfsteinpflaster fahren oder verbotenerweise auf dem Gehweg, Mobilitätsbehinderte können es an vielen Stellen, wenn sie das schlechte Pflaster geschafft haben, nicht über den Bordstein schaffen. Der Zentrumsbereich bleibt weiterhin schlecht erschlossen und nur weil keiner sich traut neue Wege zu gehen. Wir haben immer für eine Einbahnstraße plädiert, die viele neue Möglichkeiten eröffnen würde. Schade!

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